MTB 3-Nations-Cup Saalhausen: Brandau favorisiert - Zwiehoff gegen Konkurrenz aus Benelux


Ben Zwiehoff im Nationaltrikot des BDR. Foto: Archiv/Erhard Goller
Ben Zwiehoff im Nationaltrikot des BDR. Foto: Archiv/Erhard Goller
13.04.2018 | Saalhausen (rad-net) - Elisabeth Brandau und Ben Zwiehoff führen das Starterfeld des zweiten Laufs zum XLC-3-Nationscup an. In Saalhausen trifft die Deutsche Cross-Meisterin auf die Niederländerin Anne Terpstra, die nach längerer Verletzungspause ihr Comeback gibt, sowie auf die ehemalige U23-Europameisterin im Cyclo-Cross, Annemarie Worst.

Brandau (EBE Racing) muss bei dem C2-dotierten Rennen im Sauerland als Favoritin gelten, nimmt man die zuletzt gezeigten Leistungen zum Maßstab. Sowohl ihr 13. Rang beim Weltcup in Stellenbosch, als auch die jüngsten Resultate beim Straßenrennen in Schönaich und beim Urban Cycling Festival in Zürich deuten darauf hin, dass es ihre Konkurrentinnen mit einem starken Auftritt der Schwäbin rechnen müssen.

Auf dem Papier ist es die Niederländerin Anne Terpstra (Ghost Factory Racing), die für Brandau die größte Konkurrenz bildet. Doch weil es ihr erstes Rennen nach dem Knöchelbruch ist, lässt sich die Frage nach der Form erst mit dem Rennen selbst beantworten. Es ist davon auszugehen, dass Annemarie Worst (Era-Circus/De adelaar) in guter Verfassung antreten wird und dann ist da auch noch die Polin Paula Gorycka (Strüby BiXS), die man als Podestkandidatin auf der Rechnung haben muss.

Bei den Herren trifft Ben Zwiehoff (Bergamont) auf Altmeister Wolfram Kurschat (Kurschat Consulting) sowie die den Belgier Didier Bats (CST Sandd American Eagle) und Frank Beemer (Habitat MTB Team). Auch Bart de Vocht (Goeman-Scott) könnte ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Verteilung der Treppchenplätze geht.

Die U23-Fahrer bekommen nur für den NRW-Cup eine eigene Wertung, aber werden sie gemäß UCI-Reglement im gleichen Rennen fahren wie die Elite, so dass ein Feld von aktuell 68 gemeldeten Fahrern zusammenkommt.

Insgesamt erwartet der Klub in Saalhausen rund 600 Sportler. Die Strecke wurde seit der Deutschen Meisterschaft 2015 etwas überarbeitet und an ein paar Passagen korrigiert und wiederhergestellt. Die markanten Spots seien aber erhalten, so heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. «Die Sponsoren stehen hinter uns und signalisieren schon mal großes Interesse», so Thorsten Kathol, Marketingleiter der RSA TSV Saalhausen. «Das Thema Marathon ist für uns leider nun Geschichte und wir werden uns intensiv im Cross-Country engagieren.» Probleme mit Waldbesitzern und stagnierende Starterzahlen hatten zu dem Entschluss geführt.


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