IOC schreibt genetische Untersuchung für Frauen vor


Das Peloton der Frauen. Foto: Archiv/Jean-Francois Badias/AP/dpa
Das Peloton der Frauen. Foto: Archiv/Jean-Francois Badias/AP/dpa
30.03.2026 | Lausanne (rad-net) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat angekündigt, ab den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles eine einmalige genetische Untersuchung für alle Athletinnen vorzuschreiben, die an den Spielen teilnehmen möchten.

Der vorgeschriebene Gentest weist das SRY-Gen nach, einen Marker des Y-Chromosoms, der an der männlichen Geschlechtsdifferenzierung während der Embryonalentwicklung beteiligt ist. Athletinnen mit einem positiven SRY-Test sind nicht mehr in der Frauenkategorie startberechtigt, denn das IOC beschränkt die Teilnahmeberechtigung in allen Frauenkategorien künftig auf biologische Frauen.

In der Pressemitteilung des IOC heißt es: «Athletinnen mit einem positiven SRY-Screening, einschließlich XY-Transgender- und androgenempfindlicher XY-DSD-Athleten, werden weiterhin in allen anderen Klassifizierungen berücksichtigt, für die sie sich qualifizieren. Sie sind beispielsweise in allen Männerkategorien startberechtigt, auch in den dafür vorgesehenen Männerplätzen innerhalb gemischter Kategorien, sowie in allen offenen Kategorien oder in Sportarten und Wettkämpfen, die keine Geschlechtsklassifizierung vornehmen.»


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